Mysterien

Sehr mysteriöse Ameisensiedlung unter einem alten Atombunker

In Templewo, Polen befindet sich ein alter sowjetischer Atom-Bunker. In der Zeit von 1960 bis 1992 wurden hier Atomwaffen gelagert. Als die Sowjetunion zusammenbrach, wurde er verlassen. Die Russen haben alles mitgenommen, außer eine Menge an Radiation. Allerdings ist das nicht das einzige Überbleibsel. Millionen und Abermillionen von Ameisen leben immer noch dort. Diese Ameisen sind aber sehr merkwürdig oder besser gesagt sogar mysteriös. Sie leben ohne Nahrung und in völliger Dunkelheit. Sie pflanzen sich nicht fort, dennoch wächst die Population.

Die Ameisen wurden in 2013 von polnischen Wissenschaftlern entdeckt. Wojciech Czechowski von der polnischen Akademie der Wissenschaft schrieb im Journal of Hymenoptera Research eine kleine Kolonie von Fledermäusen und Millionen von Holzameisen gefunden zu haben. Die erste Erklärung war, dass die Ameisen einfach hineingefallen waren und nicht den Weg nach draußen geschafft hatten. Sie wurden nicht weiter untersucht.

Erst in 2015 haben sich die Wissenschaftler entschlossen, die Ameisenkolonie unter dem Atombunker näher zu untersuchen. Als sie die Ameisenkolonie untersuchten, entdeckten sie keine Königin, keine Larven, keine Puppen, keine leeren Kokons und keine Nahrung. Also keine Zeichen von Reproduktion und keine Zeichen, die auf die Ernährung schließen lassen würden. Sie schien aber bei bester Gesundheit zu sein und im Vergleich zu 2013 war die Population wesentlich gewachsen.

In 2016 setze man die Untersuchungen fort.

Es gab weiterhin keine Anzeichen der Fortpflanzung und Ernährung. Und die Population hatte sich verdoppelt.
Die einzige Erklärung, die bis heute offiziell genannt wurde war, dass die Ameisen konstant durch die Lüftungsrohre in den Bunker fallen. Sie überleben, indem sie sich gegenseitig aufessen. Der Zuwachs der Population wurde dadurch erklärt, dass mehr Ameisen durch die Lüftungsschächte hineinfallen als sterben. Da es unten zu kalt ist, pflanzen sie sich nicht auf natürlichem Weg fort.

Interessant ist aber auch die Tatsache, dass Wissenschaftler beobachtet haben, wie die Ameisen die Lüftungsschächte nach oben krabbeln, niemals aber nach draußen kommen.

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